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Vermehrung durch Samen | ||||||
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Die Samen der Hosta werden geerntet wenn sie braun sind und sich trocken anfühlen. Achtung - flache Samenkapsel keimen nicht, sie sind leer. Werden die Samen nicht gleich ausgesät, kann man sie einfrieren, so bleiben sie jahrelang keimfähig. Der beste Zeitpunkt für eine Aussaat ist der Spätwinter. Aber auch Herbstaussaat bringt Erfolge. Verwenden sie handelsübliche Aussaaterde. Die Zugabe von Sand erleichtert das Wässern. Säen sie nicht zu dicht, die Sämlinge müssen sich nebeneinander gut entwickeln können. Anschließend werden die Samen dünn mit Erde oder Sand abgedeckt. Das Saatgefäß bei ca. 20° aufstellen und von nun an gleichmäßig feucht halten. Vergessen sie die Etikettierung nicht. Die ersten Keimlinge können sich bereits nach 10 Tagen zeigen, häufig dauert es jedoch einige Wochen bis die Samen keimen. Manche Sorten sind schneller, manche brauchen länger. Sollten die Keimlinge zu dicht stehen, können sie nach der Bildung des vierten Blattes pikiert werden. Dafür können verwendet man das gleiche Substrat wie für die Aussaat. Eine zweimalige Düngergabe (volllöslicher Mineraldünger) in der ersten Vegetationsperiode tut den jungen Pflanzen gut. Erst im darauffolgenden Jahr kommen die Pflanzen in den endgültigen Topf oder werden ins Beet gesetzt - auf Schneckenfraß achten! Wichtig zu wissen ist, dass Sämlinge meist im ersten Jahr noch keine Panaschierung aufweisen. Behalten Sie die Pflanzen bis zum zweiten Jahr. Erst dann zeigen sich oft sehr interessante Merkmale. |
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Vermehrung durch Teilung | ||||||
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Der günstigste Zeitpunkt für die Teilung ist das zeitige Frühjahr. Vor der eigentlichen Blattbildung, wenn die Triebspitzen gerade aus dem Boden kommen. Dadurch lassen sich die einzelnen Teilstücke gut erkennen. Sehr große Hosta mit einem scharfen Spaten vorsichtig stückweise abtrennen. Dabei bleibt der größere Teil der Pflanze im Boden. Die so "geernteten" Jungpflanzen können dann neu eingepflanzt werden. Eine schonendere Methode wäre die gesamte Pflanze auszugraben. Mit einer Grabgabel die Erde lockern, bis die Pflanze leicht aus dem Boden zu ziehen ist. Dann die Erde ausschütteln und die einzelnen Teilstücke mit einem scharfen Messer abtrennen.Bei einem sehr verfilzter Wurzelballen hilft ein Wasserbad oder ein scharfer Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Die Erde lässt sich so leichter entfernen und die Teilstücke sind besser sichtbar. Die Wurzeln können nun schonend 'entwirrt' werden. |
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